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Lebensspuren - Merkur


 

Die NASA-Raumsonde Messenger hat eindeutige Hinweise auf Wasser und weitere flüchtige Verbindungen auf dem Merkur entdeckt. Das Wasser und verschiedene organische Stoffe sind in Form von Eis in immerdunklen Kratern an den Polen des Planeten gebunden.


Seit ihrer Ankunft im März 2011 untersucht die Sonde Mercury Surface, Space Environment, Geochemistry and Ranging den Merkur und sammelt Daten in bislang unbekannter Auflösung und Qualität.

>>Die neuen Daten weisen auf Wassereis in den Polregionen des Merkurs hin, das über eine Fläche von der Größe von Washington, D.C. verteilt und mehr als drei Kilometer dick ist<<, erläutert der Messenger-Wissenschaftler David Lawrence vom Applied Physics Laboratory (APL) an der Johns Hopkins University.

Aufgrund seiner großen Sonnennähe ist Merkur zunächst eigentlich einer der unwahrscheinlichsten Orte im Sonnensystem, auf denen Wassereis zu erwarten wäre. Die Neigung der Rotationsachse des Planeten um weniger als ein Grad lässt jedoch an seinen Polen Regionen entstehen, in die nie ein Sonnenstrahl vordringt.

Schon vor Jahrzehnten hatten Wissenschaftler hier Wassereis und andere gefrorene flüchtige Elemente vermutet. Die neuen Beobachtungen bestätigen, dass tatsächlich Eis den Hauptbestandteil von Ablagerungen am Nordpol des Planeten darstellt. Die Eisflächen selbst sind jedoch unter einer bis zu 20 Zentimeter dicken, dunklen und weniger reflektierenden Ablagerungsschicht verborgen. Diese Schicht, so vermuten Forscher um Gregory Neumann vom Goddard Flight Center der NASA und David Paige von der University of California in Los Angeles in zwei weiteren Studien, besteht aus einem Mix aus komplexen organischen Verbindungen. Diese sind möglicherweise mit Asteroiden auf den Merkur gekommen.