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Lebensspuren - Zwergplanet Ceres


 

Ceres ist ein Zwergplanet und mit einem Äquatordurchmesser von 975 km das größte Objekt im Asteroiden-Hauptgürtel. Ceres galt lange als Asteroid, wird jedoch seit 2006 zur Gruppe der Zwergplaneten gezählt.

 

Obwohl Ceres fast drei mal so weit von der Sonne entfernt ist wie die Erde, gilt der Kleinplanet als möglicherweise lebensfreundlich. Warum es sich lohnen könnte, auf Ceres nach Leben zu suchen, hat der US-Wissenschaftler Jian-Yang Li auf dem Jahrestreffen der American Geophysical Union erläutert. Wie der Planetenwissenschaftler vom Planetary Science Institute in Tucson auf der Konferenz erklärte, stehe Ceres den Saturn- und Jupitermonden Enceladus, und Europa in Nichts nach, wenn es um die hoffnungsvollsten Kandidaten für Heimstätten außerirdischen Lebens im Sonnensystem geht. >>Leben, wie wir es (von der Erde) kennen, benötigt drei Hauptzutaten", zitiert Space.com den Wissenschaftler. >>Flüssiges Wasser, eine Energiequelle und bestimmte chemische Bausteine (in unserem Fall Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Phosphor und Schwefel).<<


Anscheinend verfügt Ceres genau über diese Zutaten: Ceres besitzt einen felsigen Kern und einen planetaren Mantel aus Wassereis, und auf seiner Oberfläche wurden bereits weitere wässrige Mineralien geortet. >>Tatsächlich sieht es so aus, als bestehe der ... Zwergplanet Ceres zu 40 Prozent aus Wasser. Damit wäre Ceres neben der Erde eines der größten Wasserreservoire im inneren Sonnensystem.<< Allerdings sei es derzeit noch unklar, in welcher Form dieses Wasser vorhanden, ist und ob es auf Ceres Wasser in flüssiger Form gibt.<<

Was die Energiequelle betrifft, so erhält der Zwergplanet trotz seines großen Abstandes noch mehr Sonnenenergie als die deutlich weiter entfernten Monde von Jupiter und Saturn. Während die Gezeitenkräfte ihrer Mutterplaneten das Innere von Europa und Enceladus verflüssigen und gewaltige Ozeane flüssigen Wassers unter kilometerdicken Eispanzern entstehen lassen, weist auch die Entdeckung von Wasserdampf in der dünnen Ceres-Atmosphäre auf unter einem Eispanzer verborgenen Ozean flüssigen Wasser hin. Gezeitenkräfte können hier jedoch nicht für die Verflüssigung von Eis verantwortlich sein. Wie schon auf Enceladus und Europa könnte dieses Wassereis durch Fontänen in die Atmosphäre gepresst werden. Allerdings könnte der Wasserdampf auch durch vom Sonnenlicht aufgetautes Oberflächeneis stammen, so Li.

 

Am 21.Januar 2015 berichtet Scientific American, dass unter dem Eispanzer der Antarktis Fische und andere Lebewesen entdeckt wurden. Wenn auf der Erde Leben in eisiger Kälte und absoluter Dunkelheit, ohne Zufuhr von Sonnenlicht, möglich ist, - warum nicht auch auf Ceres?

 

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Rätselraten über weißen Fleck auf Ceres

 

Die neusten Aufnahmen des potentiell lebensfreundlichen Zwergplaneten Ceres zeigen auffallend weiße Flecken auf der Oberfläche. Nachdem man sich zunächst über das mysteriöse Merkmal ausgeschwiegen hatte, gestanden NASA-Wissenschaftler jetzt ein, nicht zu wissen, um was es sich handelt.


Die Aufnahmen der NASA-Sonde >>Dawn<< zeigen Ceres am 13. Januar 2015 aus einer Entfernung von nur noch 383.000 Kilometern. Erstmals sind nun auch deutlich hellere und dunklere Bereiche auf dem fast kugelförmigen Zwergplaneten zu erkennen, darunter ein helle Flecken, die sich deutlich von der Umgebung abheben. Gegenüber Space.com erklärte der Direktor und Chefingenieur der Dawn-Mission Marc Rayman: >>Ja, wir können bestätigen, dass es sich dabei um etwas auf Ceres handelt, das das Sonnenlicht stärker reflektiert. Um was es sich jedoch handelt, bleibt bis auf weiteres ein Rätsel.<<



Mysteriöse helle Flecken auf Ceres