Sterngeboren - Sternenmenschen - Sternensaat

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Filmtipps


 

Sci-Fi der besonderen Art

 

K-Pax

 

In dem Drama >>K-Pax<< taucht der geheimnisvolle Prot (Kevin Spacey) urplötzlich auf, wie aus dem Nichts. Prot, der behauptet, von einem anderen Planeten zu stammen, landet bei dem Psychiater Dr. Mark Powell (Jeff Bridges). Als Prot seinem Psychiater erzählt, wer er ist, und wo er herkommt, glaubt Mark ihm nicht.

Trotzdem kommt Marks gesamtes Weltbild im Laufe der Zeit ins Wanken, auch dadurch, dass Prot mehr und mehr Einfluss auf die anderen Patienten gewinnt. Durch Prots Gegenwart beginnen sich die Menschen nämlich positiv zu verändern, doch er muss wieder nach Hause, zurück zu seinem Planeten.

Am besagten Tag verschwindet Prot tatsächlich, nur sein starrer Körper bleibt zurück. Ist Prot wirklich wieder nach Hause gereist?

 

Der Film >>K-Pax<< lebt vom genialen Schauspiel von Kevin Spacey und von Jeff Bridges. Der Film macht sehr nachdenklich und stellt eine erfreuliche Alternative zum sonstigen Mainstream dar.

 

 

Filmdaten:
>>K-Pax - Alles ist möglich<<
Originaltitel: >>K-Pax<<
USA 2001, 115 Min.
ab 12 Jahre
Regie: Iain Softley
Darsteller: Kevin Spacey, Jeff Bridges, Mary McCormack

 


 

Knowing – Die Zukunft endet jetzt

 

1959 wird an einer Grundschule eine Zeitkapsel mit Zeichnungen vergraben, welche die Visionen der Kinder für die Zukunft wiedergeben.

Als die Zeitkapsel 50 Jahre später wieder geöffnet wird, werden die Zeichnungen unter den heutigen Schülern verteilt. Der kleine Caleb erhält das Blatt von Lucinda, die inzwischen verstorben ist. Lucindas Blatt ist jedoch keine Zeichnung im üblichen Sinne, es enthält nur Zahlenreihen.

Calebs Vater John (Nicolas Cage), ein Astrophysiker, kann die Zahlen entschlüsseln. Er findet heraus, dass es Aufzeichnungen über alle großen Katastrophen auf der Erde der letzten 50 Jahre enthält, wobei die Zahlen das Datum, die Zahl der Opfer und die Geokoordinaten wiedergeben.

Während sich die Geschichte immer weiter zuspitzt, tauchen gelegentlich mysteriöse Männer mit weißblonden Haaren auf, die den kleinen Caleb zu bedrohen scheinen. Es sind die sogenannten Flüstermenschen.

Nachdem John zwei Katastrophen um Haaresbreite entkommen konnte, gibt es nur noch eine Zahlenangabe auf Lucindas Blatt. Zusammen mit Lucindas Tochter findet John heraus, dass diese Zahlen den Weltuntergang bedeuten könnten ... Was kann John jetzt noch tun? Und welche Rollen spielen die Flüstermenschen?

 

Dieser Mysterythriller ist so spannend, dass man förmlich im Sessel festklebt. Für Sternenmenschen ist vor allem die Szene, als die Identität der Flüstermenschen offenbar wird, ein wahres Leckerli.

 

 

Filmdaten:
>>Knowing - Die Zukunft endet jetzt<<
USA 2009
Regie: Alex Proyas
Darsteller: Nicolas Cage

 


 

Mein Kind vom Mars

 

In dieser Komödie will der verwitwete Science-Fiction-Autor David ein Kind namens Dennis adoptieren. Dennis behauptet, dass er vom Mars kommt.

Der lichtempfindliche, introvertierte Dennis, hervorragend gespielt von dem kleinen Billy Coleman, ist ein stilles, zerbrechliches Kind. David versucht sein Bestes, um an Dennis heranzukommen, dennoch verursacht Dennis Probleme. Er stiehlt und wird von der Schule verwiesen, Freunde findet er nur schwer.

Während David versucht, ein Zuhause für Dennis zu schaffen, warten seine Verleger schon sehnsüchtig auf sein neues Buch. David gerät immer mehr unter Druck. Er beginnt ein Buch über die Adoption des kleinen Marsianers zu schreiben. Dabei hat David viel Stress mit den Behörden. Erst als Dennis bei einem Hearing des Jugendamtes behauptet, er stamme gar nicht vom Mars, darf er bei David bleiben.

Während David bei der Manuskript-Präsentation seines Verlages schwere Kritik einstecken muss, weil er nicht den geforderten Science-Fiction-Trash-Roman geschrieben hat, läuft Dennis weg. David findet ihn in halsbrecherischer Höhe auf der Kuppel einer Sternwarte, wo Dennis auf sein Raumschiff wartet.

 

Nette Komödie mit einem hinreißenden kleinen Hauptdarsteller

 

 

Filmdaten:
>>Mein Kind vom Mars<<
Originaltitel: >>Martian Child<<

USA 2007, 106 Min.
ab 6 Jahre
Regie: Menno Meyjes
Darsteller: John Cusack, Bobby Coleman, Amanda Peet

 

Background-Information:

Interessant ist das Special auf der DVD. Darin wird erklärt, dass der Film auf einer wahren Geschichte beruht. D. h. es gab tatsächlich einen Mann, der ein Kind adoptierte, welches behauptete, vom Mars zu stammen. Das ist an sich nicht sonderlich aufregend, aber dieser Mann war kein geringerer als David Gerrold, amerikanischer Schriftsteller und Drehbuchautor. Sein bekanntestes Werk ist die beliebte Star-Trek-Episode >>Kennen Sie Tribbles<<. Witzigerweise sah das adoptierte Kind, Sean Gerrold, zur Zeit seiner Adoption dem kleinen Darsteller von Dennis sehr ähnlich. Dieses war allerdings nicht beabsichtigt, es beruhte auf einem Zufall.

 


 

Der grüne Planet

 

4.000 Reisejahre von der Erde entfernt existiert der grüne Planet, auf dem Verwandte der Menschen leben. Die passionierten Naturmenschen veranstalten ein Treffen, bei dem gefragt wird, wer Lust hat, einen anderen Planeten zu besuchen. Als ein Ausflug auf die Erde zur Sprache kommt, will zunächst niemand einen Fuß auf diesen Planeten setzen, der so voller Gefahren und Primitivität steckt. Schließlich erklärt sich Mila dazu bereit. Immerhin hatte schon ihr Vater diese Reise unternommen und war mit ihr als Baby zurückgekehrt.

Mila lässt ihre vier Kinder auf dem grünen Planeten zurück und landet auf einer Pariser Hauptstraße. Der Kulturschock stellt sich sogleich ein, als Mila den Asphaltdschungel sieht und mit Umweltverschmutzungen aller Art konfrontiert wird. Auf ihrer Odyssee durch die Großstadt lernt sie verschiedene Menschen kennen, deren Schicksal sie zum Positiven wendet.

 

Ansehnliche Komödie mit einer sternigen Botschaft

 

 

Filmdaten:
>>Der grüne Planet<<
Originaltitel: >>La Belle Verte<<

Frankreich 1996, 99 Min.
Regie: Coline Serreau
Darsteller: Coline Serreau

 

Diesen Film scheint es nicht in deutscher Sprache auf DVD zu geben. Bis 2014 war er als Mehrteiler auf youtube zu sehen, inzwischen ist er auf dem Index gelandet.

 


 

Xaver und sein außerirdischer Freund

 

In einem bayerischen Dorf kommt es in einer Diskothek zu einer Brandstiftung. Der örtliche Dorftrottel Xaver erkennt Eberhard als einen der Brandstifter. Auf der Flucht vor Eberhard begegnet Xaver einem Außerirdischen, den er Loisl nennt. Loisl hat eine Panne mit seinem Raumschiff erlitten. Als Xaver dem Loisl seine Hilfe anbietet, bekommt er einige Schwierigkeiten, da Eberhard und seine Bande ihn noch immer verfolgen.

Unterdessen lernt Loisl das Leben auf der Erde kennen und findet großen Gefallen am Biertrinken. Daraus ergeben sich weitere Schwierigkeiten und Verwicklungen. Unterstützung erfährt Xaver schließlich durch Anni und Hubert. Schließlich kann das Raumschiff doch noch repariert werden, so dass Loisl zu seinem Heimatplaneten zurückfliegt und Xaver und Anni mitnimmt.

 

Kultige Filmkomödie in bayerisch/schwäbischer Mundart, welche Elemente des Heimatfilms und der Science-Fiction verbindet.

 

 

Filmdaten:
>>Xaver und sein außerirdischer Freund<<
Deutschland, 1985
Regie: Werner Possardt

 


 

Der Mann, der vom Himmel fiel

 

Der Außerirdische Thomas Newton (David Bowie) kommt zur Erde, um Wasser auf seinen Heimatplaneten, einen Wüstenplaneten, zu bringen. Mittels mehrerer Grundlagenpatente gründet er die Firma World Enterprises, ein High-Tech-Milliardenunternehmen, um ein Rückkehr-Raumschiff bauen zu können.

Newtons wirtschaftlicher Erfolg ruft den Neid der Konkurrenz auf den Plan, was zunehmend zu Problemen führt.

Auf seiner Forschungsreise tief in den US-amerikanischen Way of Success zerbricht Newton schließlich an der Rücksichtslosigkeit, Oberflächlichkeit, Schnelllebigkeit und Brutalität der menschlichen Zivilisation, sowie an seinem eigenen Versuch, in ein Schema zu passen. Desillusioniert endet er als Außerirdischer, der seine Wurzeln und seine Fähigkeiten verloren hat.

 

Background-Information: 

Die Wüstenszenen wurden nahe Roswell gedreht; eine Anspielung auf den angeblichen UFO-Absturz, der sich 1947 dort ereignet haben soll.

Auch die Natur der Basispatente Newtons spielt über Umwege darauf an.1947 wurde von Polaroid die legendäre Landcam in den Handel gebracht und folgerichtig sind die ersten Patente Newtons eine besondere Sofortbildkamera sowie Spezialbrillen mit Polarisationslinsen. Der Name des Patentanwalts Oliver Farnsworth erscheint als Anspielung auf Philo Farnsworth (Haupterfinder des Fernsehens), da Newton eine besondere Hassliebe zu diesem Medium entwickelt.

Einer der ersten Geschäftspartner Newtons, College-Professor Nathan Bryce, wird von Rip Torn gespielt, der bei Men in Black die Rolle des Chefagenten ZED innehatte. Möglicherweise hatte man sich in Hollywood an seine früheren >>Kontakte<< zum Alien Bowie erinnert.

Für Bowie bot dieser Film die Möglichkeit, sein Glamrock-Image als Rock-Starman zu verfeinern und zu stilisieren. Der ursprünglich geplante Bowie-Soundtrack (zu finden auf der LP >>Station to Station<<, 1976) wurde von Regisseur Roeg zugunsten einer abstrakteren Filmmusik mit rituell-asiatischen Elementen verworfen.

 

Na ja. Eine tolle Filmidee versumpft in reichlich Langeweile.

 

 

Filmdaten:
>>Der Mann, der vom Himmel fiel<<

Originaltitel: >>The Man Who Fell to Earth<<
Großbritannien, 1976

Regie: Nicolas Roeg
Darsteller: David Bowie

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Walter Tevis aus dem Jahr 1963.

 


 

Starman

 

Nach seiner Notlandung auf der Erde nimmt der Außerirdische >>Starman<< (Jeff Bridges) die Gestalt des verstorbenen Ehemannes von Jenny an. Starman zwingt Jenny, ihn zu einem Meteoriten-Krater in Arizona zu fahren, wo er wieder abgeholt werden soll. Im Laufe der Reise ändert sich das Verhältnis von Jenny und Starmann, sie kommen sich immer näher.

Starmans Erscheinen ist nicht unentdeckt geblieben. Schon bald werden er und Jenny von Militär und Polizei verfolgt, da man in Starman ein interessantes Forschungsobjekt sieht.

Trotz aller Schwierigkeiten haben Jenny und Starmann Gelegenheit zu einer Liebesnacht, in der die eigentlich unfruchtbare Jenny schwanger wird.

Während die Verfolger Jenny und Starman immer dichter auf die Fersen rücken, gelingt es ihnen dennoch, den Krater zu erreichen, wo Starman verschwindet.

 

Dieser simpel gestrickte Film verzichtet dankenswerterweise auf größere filmische Effekte. Die wenigen, die zu sehen sind, sind nämlich grottenschlecht. Außerdem wirkt dieser Film geradezu antiquiert. Jeff Bridges in der Rolle des Starman ist allerdings ziemlich knusper.

 

 

Filmdaten:
>>Starman<<
USA 1984
Regie: John Carpenter
Darsteller: Jeff Bridges, Karen Allen

 


 

Der Tag, an dem die Erde stillstand (von 2008)

Neuverfilmung des gleichnamigen Filmes aus dem Jahr 1951 (s. u.).

 

Astrobiologin Helen wird urplötzlich von einer Sondereinheit zu einer Militärbasis gebracht. Man erfährt, dass sich ein rätselhaftes Objekt auf die Erde zubewegt, was eine Katastrophe auslösen könnte. Das Objekt, eine große Kugel, landet im Central Park von New York. Aus der Kugel, fortan >>Sphäre<< genannt, steigen der Außerirdische Klaatu (Keanu Reeves) und ein riesiger Roboter. Klaatu wird angeschossen und in die Krankenstation der Militärbasis gebracht, wo man ihn operiert. Aus seinem fremdartigen Außengewebe schält sich dabei ein menschlicher Körper heraus.

Es stellt sich heraus, dass Klaatu, ein Vertreter mehrerer außerirdischer Kulturen, eine spezielle Aufgabe hat: Er soll die Erde vor den Menschen retten. Doch zunächst wird Klaatu in der Militärbasis gefangen gehalten.

Mithilfe von Helen gelingt Klaatu die Flucht. Er trifft sich mit Wu, einem anderen Sternenmenschen, der seit 70 Jahren unter den Menschen lebt. Wu hat die Erfahrung gemacht, dass die Menschheit einerseits zerstörerisch mit der Erde umgeht, andererseits aber auch positive Eigenschaften hat. Trotzdem steht die Entscheidung fest, die Menschheit zu vernichten, da der Planet Erde wertvoller ist.

Helen, die Klaatu mit ihrem Stiefsohn Jacob auf der Flucht vor Polizei und Sondereinheiten begleitet, versucht Klaatu zu überzeugen, dass die Menschheit sich ändern kann, und es wert ist, gerettet zu werden. Doch die Mission der Außerirdischen ist scheinbar nicht zu stoppen. Inzwischen quellen nämlich aus Klaatus Roboter, der sich noch immer in der Militärbasis befindet, Schwärme insektenartiger Miniroboter. Diese überziehen das Land und verschlingen alles, was ihnen in die Quere kommt.

Zuguterletzt - am Grab von Jacobs Vater - kommt Klaatu dann doch zu der Erkenntnis, dass die Menschen sich tatsächlich ändern können, >>wenn sie kurz vor einem Abgrund stehen<<.

Klaatu begibt sich in den Central Park zu seiner Sphäre, von wo er die zerstörerischen Roboter-Schwärme aufhalten kann. Als die Sphäre die Erde verlässt, sendet sie einen gewaltigen elektromagnetischen Impuls aus, der die Roboter-Schwärme deaktiviert.

 

Trotz Keanu Reeves ein enttäuschendes, dröges, langweiliges Machwerk, dass wie ein B-Picture daherkommt, ohne den Charme eines B-Pictures zu haben.

 

 

Filmdaten:
>>Der Tag, an dem die Erde stillstand<<
USA, 2008
Regie: Scott Derrickson
Darsteller: Keanu Reeves

Der Film basiert auf der Erzählung >>Abschied vom Herrn<< von Harry Bates.

 


 

Der Tag, an dem die Erde stillstand - von 1951

 

Ein Raumschiff landet in Washington D.C. und wird von der Armee eingekreist. Aus dem Raumschiff steigt ein humanoider Außerirdischer namens Klaatu. Klaatu beteuert, in Frieden zu kommen. Trotzdem wird er angeschossen, als er einen Gegenstand hervorholt, der als Geschenk gedacht war. Daraufhin entsteigt ein riesiger Roboter dem Raumschiff und vernichtet mit einem laserähnlichen Strahl die Gewehre, Panzer und Artilleriegeschütze der Streitkräfte.

Klaatu wird in ein Krankenhaus gebracht, wo er innerhalb kürzester Zeit gesundet. Klaatu bittet einen Sekretär des Präsidenten, die Führer aller Nationen herbeizurufen, da er eine wichtige Botschaft zu überbringen hat. Doch der Sekretär behauptet, dass dies unmöglich sei.

Klaatu kann aus dem Krankenhaus fliehen. Er mietet sich als Mr. Carpenter in einer Pension ein, wo er mit der Witwe Helen und deren Sohn Bobby Bekanntschaft schließt. Bobby führt Klaatu zu dem Physiker Prof. Barnhardt.

Klaatu enthüllt Barnhardt seine Identität und berichtet, dass die Außerirdischen die Menschen seit einiger Zeit beobachten. Die Nutzung der Atomkraft für Kernwaffen in Verbindung mit der beginnenden Raumfahrt könne nicht erlaubt werden. Da die Politiker nicht auf ihn hören wollen, bittet Klaatu Barnhardt, ein Treffen hochrangiger Wissenschaftler zu organisieren. Im Gegenzug möchte Barnhardt, dass Klaatu den Menschen eine harmlose, aber eindrucksvolle Demonstration der außerirdischen Macht gibt.

Am nächsten Tag versagen alle nicht lebenswichtigen elektrischen Geräte für eine halbe Stunde auf der ganze Welt. In diesem Moment gibt sich Klaatu Helen zu erkennen. Helens Freund Tom informiert die Armee darüber, dass Mr. Carpenter der gesuchte Außerirdische ist.

Helen flieht mit Klaatu. Sollte ihm etwas zustoßen, so weist er sie an, solle sie Gort – den Roboter, der die ganze Zeit über regungslos vor dem Raumschiff verharrte – mit den Worten >>Klaatu Barada Nikto<< aufhalten, sonst würde dieser die Erde zerstören.

Auf der Flucht wird Klaatu vom Militär erschossen. Helen läuft zum Raumschiff und ruft Gort die entscheidenden Worte zu, worauf Gort sie in das Raumschiff bringt. Gort holt daraufhin den Leichnam Klaatus und belebt ihn im Raumschiff mittels einer Hochfrequenz-Technologie. Klaatu, Hellen und Gort entsteigen dem Raumschiff, vor dem sich mittlerweile Wissenschaftler aus der ganzen Welt versammelt haben. Klaatu erklärt, dass er der Abgesandte einer großen Föderation von Planeten sei. Um Kriege für alle Zeit unmöglich zu machen, habe diese mächtige Roboter geschaffen, die den unwiderruflichen Befehl haben, jeden Aggressor zu vernichten. Man werde sich zwar nicht in die Angelegenheiten der Menschheit einmischen,  – doch jeder Versuch, andere Planeten anzugreifen, hätte die völlige Auslöschung der Erde zur Folge.

Klaatu lächelt Helen zu und verschwindet mit Gort in seinem Raumschiff.

 

Ganz ansehnlich.

 

 

Filmdaten:
>>Der Tag, an dem die Erde stillstand<<
USA, 1951, schwarz-weiß
Regie: Robert Wise

 


 

2001 - Odyssee im Weltraum

 

Auf der Erde, dem Mond und im Weltraum erscheint ein rätselhafter Monolith.

 

Dieser Film ist ein Meilenstein der Filmgeschichte. Jede Bildeinstellung ist bis ins Detail durchkomponiert wie ein Gemälde. Die stylischen Bilder und die Musik - bzw. die teilweise bizarren Klänge - ergeben ein Gesamtkunstwerk der ganz besonderen Art. Darüber vergisst man mit Leichtigkeit, dass die Story ein wenig dünn ist. In den fulminanten Schluss-Sequenzen gewinnt diese dann allerdings eine geradezu spirituelle Dimension.

 

 

Filmdaten:
>>2001 - Odyssee im Weltraum<<
Originaltitel: >>2001 - A Space Odyssey<<

USA 1968
Regie:Stanley Kubrick

Produzent: Stanley Kubrick
Musik: Richard Strauß, György Ligeti, Aram Khachaturyan

 

Background-Information: 

Mit der Entdeckung des Monolithen auf dem Mars (1999) gewinnt das Werk von Stanley Kubrick aus dem Jahr 1968 eine neue Dimension!

 


 


 

Realität - Matrix - Hologramm

 

 

Der allseits bekannte Film >>Matrix<< enthält eine intelligente Botschaft:  Die scheinbare Realität ist nur eine Holo-Projektion - die Matrix eben. Derselbe Gedanke liegt auch dem hier vorgestellten Filmen zugrunde.

 

Welt am Draht

 

Am >>Institut für Kybernetik und Zukunftsforschung<< wurde ein Supercomputer entwickelt, der eine virtuelle Realität mit virtuellen Menschen erschafft. Insgesamt gibt es 9.700 sogenannte >>Simulationseinheiten<<, die aus ihrer Sicht ein normales Leben führen und über Bewusstsein verfügen. Außer einer Kontaktperson wissen die virtuellen Menschen nicht, dass ihre Welt nur eine Simulation, eine Matrix, ist.

Fred Stiller (Klaus Löwitsch) wird zum neuen Direktor des Instituts befördert, nachdem sein Vorgänger, Professor Vollmer, unter ungeklärten Umständen ums Leben kam.

Zuvor hatte Vollmer gegenüber seinem Mitarbeiter Günther Lause noch angedeutet, eine >>ungeheure Entdeckung<< gemacht zu haben. Kurz danach verschwindet Lause spurlos. Eines Tages gelingt es einer Simulationseinheit namens Einstein, die virtuelle Welt zu verlassen. Doch Einstein kann sich nicht lange in Stillers Realität aufhalten. Kaum entdeckt, wird Einstein wieder in die virtuelle Welt zurückgeschickt.

Während es am Institut zu politischen Auseinandersetzungen über die Nutzung der Forschungsergebnisse kommt, entdeckt  Stiller, dass auch seine eigene Welt nicht die wirkliche Welt ist, sondern ebenfalls eine Simulation, die von einer höheren Ebene aus programmiert wurde. Alle Menschen in seiner Realität, in seiner Matrix, sind also auch nur Simulationseinheiten. Aus deren Sicht wird Stiller zum Wahnsinnigen, der bald von allen gejagt wird. Aber auch die Macher der >>Wahren Realität<< - der übergeordneten Matrix -  wollen Stiller eliminieren.

Mit Hilfe von Eva, der Projektionsfigur einer realen (?) Eva, kommt es schließlich doch noch zu einer Art Happy End.

 

Ein cineastischen Meisterwerk der Sonderklasse, das vor allem zu Beginn durch kühle Eleganz, künstlerisch durchkomponierte Bilder und cooles Styling - im Stil der 70er Jahre - auffällt. Der Film wurde 1973 als Zweiteiler im Fernsehen ausgestrahlt und war danach weder im Kino, noch auf käuflichen Medien verfügbar. 2010 ist der Film als Doppel-DVD in der >>Arthaus Premium<< Reihe von Kinowelt/Arthaus erschienen.

Trotz seiner intelligenten Botschaft und seiner künstlerischen Qualität ist der Film sicher nicht für den breiten Geschmack geeignet.

 

 

Filmdaten:
>>Welt am Draht<<
Deutschland 1977, 204 Min.
Regie: Rainer Werner Fassbinder
Darsteller: Klaus Löwitsch

 

Vorlage ist der 1964 erschienene Science-Fiction-Roman >>Simulacron-3<< von Daniel F. Galouye.

 

Background-Information: 

In seinem Buch >>Sternentore<< weist der Autor Johannes Fiebag eine erstaunliche Parallele zu diesem Film auf (S. 180 ff.): >>Ich habe - wie mir der eine oder andere Kritiker vorgeworfen hat - niemals behauptet, wir lebten in einem Cyberspace, ich habe dies immer nur als Analogie benutzt und möchte es auch so verstanden wissen.

Diese Analogie eröffnet eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Wenn wir uns vorstellen, eine genügend hoch entwickelte Intelligenz könnte in unserer Realität in gleicher Weise nach Belieben schalten und walten, wie wir dies vermögen, wenn wir uns eine Cyberspace-Brille aufsetzen und in die elektronischen Welten unserer Phantasie abtauchen, ergeben sich zahlreiche, doch recht erstaunliche Übereinstimmungen....

Noch mal: Ich behaupte weder, wir selbst lebten in solch einem Cyberspace oder seien elektronisch erzeugte Schattenwesen in einem gigantischen Computerprogramm ... Aber das UFO-Phänomen mit all' seinen bizarren Aspekten und Facetten zeigt uns eindeutige Parallelen zu einem solchen Szenario. Dies kann nur bedeuten, dass wir es bei der dahinterstehenden Intelligenz mit Wesen zu tun haben, die über für uns nahezu unermessliche Möglichkeiten verfügen, die in unsere Wirklichkeit eindringen und diese in beliebiger Weise manipulieren können.<<

 

>>Sternentore<< von Johannes Fiebag

 Langen Müller - ISBN 3-7844-2569-0

 


 


 

Leben nach dem Tod

 

 

Flatliners

 

Fünf Medizinstudenten machen sich mit Hilfe modernster medizinischer Technologie auf den Weg ins Jenseits. Nicht um für immer zu sterben, sondern um nach wenigen Momenten zurückzukehren und zu berichten. Dabei erlebt jeder den Tod auf seine ganz eigene Weise, die seinem Charakter und seinem So-Sein im >>echten<< Leben entspricht.

Mit der Zeit werden die Abstände zwischen Sterben und Zurückgeholt-Werden immer länger. Und die Erlebnisse auf der >>Anderen Seite<< greifen immer stärker in den Alttag der Studenten ein, denn die Wesen, denen sie dort begegnen, verfolgen sie auch gnadenlos im wirklichen Leben.

 

Toll besetzt, megaspannend, düster und nachdenklich machend.

 

 

Filmdaten:
>>Flatliners<<

Originaltitel: >>Flatliners<<
USA, 1990

Regie: Joel Schumacher
Darsteller:
Julia Roberts, Kevin Bacon, Kiefer Sutherland, Oliver Platt, William Baldwin

 


 

Hinter dem Horizont

 

Der Arzt Chris (Robin Williams) lernt die Künstlerin Annie kennen, die er später heiratet und mit der ihn eine seltene Seelenverwandtschaft verbindet. Das Paar bekommt zwei Kinder, Ian und Marie, die bereits als Teenager bei einem Autounfall ums Leben kommen. Wenig später stirbt auch Chris.

Chris findet sich in einem Himmel wieder, den er mit seiner Phantasie erschaffen hat, und der einem sehr farbenprächtigen Landschaftsgemälde seiner Frau Annie gleicht. Chris wird von seinen beiden Kindern begleitet, was ihm aber erst nicht bewusst ist, da beide ihre neue Identität ebenfalls mit ihrer Phantasie erschaffen haben.

Annie kann den Verlust ihrer Familie nicht verschmerzen, nach einem Suizid landet sie ebenfalls auf der >>Anderen Seite<<. Als Selbstmörderin bewohnt sie nun eine Art Unterwelt, wo sie in ihre eigene Depression und ihren Schmerz - symbolisch dargestellt durch ein halb zerfallenes Haus - verstrickt ist.

Als Chris davon erfährt, versucht er, Annie zu retten. Auf seiner Reise durch ein düsteres Unterwelt-Szenario wird Chris von einem alten Freund begleitet, der als weiser Führer auftritt. Als Chris Annie endlich findet, erkennt sie ihn, gefangen in ihrem Schmerz, zunächst nicht.

Da in diesem Multiversum alles möglich ist, was man sich wünscht - und da alles letztendlich >>nur<< Bewusstsein ist - beschließen Annie und Chris, erneut geboren zu werden, um sich wiederzufinden und erneut zu verlieben.

 

Eine märchenhafte, bezaubernde Darstellung der >>Anderen Seite<<, inkl. ihres düsteren Parts, der >>Unterwelt<<.

 

 

Filmdaten:
>>Hinter dem Horizont<<

Originaltitel: >>What Dreams May Come<<
USA 2005
Regie: Vincent Ward
Darsteller: Robin Williams, Max von Sydow, Cuba Gooding jr.